Am 04.04.2019 fand im Karliner Kulturzentrum das 84. deutsch-polnische Unternehmerforum “Entwicklung des Kanutourismus im grenzüberschreitenden Raum – Erfahrungsaustausch” statt. An dem Forum nahmen Vertreter aus Deutschland und Polen teil, die ihre Erfahrungen mit den Teilnehmern bezüglich der Organisation des internationalen Kanufahrens und der Möglichkeiten der Finanzierung dieser Art von Projekten teilten.

Eröffnet wurde das Forum von dem Gastgeber der Veranstaltung, dem Vorsitzenden des Verbands der Städte und Gemeinden des Parsęta-Flussgebiets in Karlino, Waldemar Miśko, sowie einer Vertreterin des Verbands der polnischen Gemeinden der Euroregion POMERANIA, Frau Elżbieta Król, Koordinatorin des Projektes “Grenzüberschreitendes Netz von Service– und Beratungszentren der Euroregion Pomerania mit dem Landkreis Märkisch-Oderland im Rahmen von Interreg VA”.

Danach ergriff als erster Redner der Vorsitzende der Regionalen Tourismusorganisation Westpommern in Stettin, Herr Marek Migdal, das Wort. Er sprach über die Verbesserung des Images der Region als einladenden Ort für den Wassertourismus und über die Aspekte des Kanutourismus in der Woiwodschaft Westpommern.

Dann sprach der Vorsitzende des ZMiGDP, Herr Waldemar Miśko, dessen Präsentation den Wiederaufbau und die Modernisierung des WODNIK-Kanuhafens in Karlino betraf.  Der Umbau des Kanuhafens war möglich dank der Finanzierung im Rahmen des Projekts unter dem Namen “Entwicklung des Erholungsgebietes – Kanuhafen in Karlino“. Die Aktivitäten auf dem Gebiet des Kanutourismus werden in Zusammenarbeit mit dem Rathaus und dem ZMiGDP durch die gemeinsame Durchführung des Projekts unter dem Namen “Entwicklung der Kanuinfrastruktur im Einzugsgebiet des Parsęta-Flusses” forgesetzt.

Die nächste Präsentation betraf den Naturtourismus in der Region des Piana-Flusses. Die Präsentation wurde von einem Vertreter des Tourismusverbandes Vorpommern e.V. Herr Frank Götz-Schlingmann vorbereitet und präsentiert.

In der Pause führten die Teilnehmer Kooperationsgespräche und tauschten Erfahrungen aus. Gleichzeitig war es die Gelegenheit, Angebote von eingeladenen Unternehmen und Tourismusverbänden zu präsentieren.

Nach einer Pause sprach Herr Damian Greś – der Direktor der Abteilung für Tourismus und Wirtschaft des Marschallsamt der Woiwodschaft Westpommern, über den Kajaktourismus in Westpommern.

Herr Enrico Hackbarth vom Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte berichtete über die Organisation des internationalen Kanufahrens im grenzüberschreitenden Bereich und die damit verbundenen Erfahrungen.

Der letzte Redner war Herr Włodzimierz Zimnowłocki, der touristische Dienstleistungen erbrachte – einschließlich Kanutouren. Er sprach über die Entwicklung des Kanutourismus am Beispiel des Unieść- Flusses, seine Erfahrungen bei der Organisation von Rafting auf dem Unieść-Fluss, seine Anfänge in dieser Art von Unternehmungen, die Erfolge bei seinen Aktivitäten und über die Vermarktung des Flusses.

Das Forum endete mit einem gemeinsamen Ausflug in den modernisierten WODNIK-Kanuhafen in Karlino, wo die Teilnehmer den Umfang der durchgeführten Arbeiten und dessen Auswirkungen live sehen konnten. Der Vorsitzende des ZMiGDP, Herr Waldemar Miśko beantwortete  gerne die Fragen der Interessierten.

Der Ziel des 84. Deutsch-Polnischen Forums war es, das sich im grenzüberschreitenden Raum intensiv entwickelnde Thema Kanutourismus vorzustellen, Geschäftskontakte zu knüpfen und den deutschen und polnischen Teilnehmern der Wassertourismusbranche die Möglichkeit zu bieten sich auszutauschen.

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernahm Olgierd Geblewicz, der Wojewode der Region Westpommern, und die Regionale Tourismusorganisation Westpommerns.

63 Personen nahmen am Forum teil.